Beiträge/Berichte

Komm, o Tröster, Heilger Geist
Pfingsten ist vorbei, aber der Hl. Geist wirkt immer noch. Oft ist die Rede von den sieben Gaben des Hl. Geistes. Hier sei daran erinnert, dass der Hl. Geist als Tröster und Beistand wirkt. Das mag in Zeiten der Trauer, in dunklen Stunden und schwierigen Lebensphasen hilfreich sein. Ein Lied wie „Komm, o Tröster, Heilger Geist“ (Gotteslob 349 / vgl. EG 128) kann dann der Sehnsucht nach Hilfe, Veränderung, nach Orientierung einen Ausdruck verleihen: „Halt uns, wo wir haltlos gehn, rate, wo wir ratlos stehn, sprich du, wo wir sprachlos flehn.“ Mitunter tut es gut, einfach nur die wunderbare Melodie zu summen. „Sie wiegt uns zärtlich, tröstend, so wie Eltern es tun, wenn ihr Kind Schmerzen hat, oder wie es Verliebte tun, wenn sie gemeinsam etwas Schönes erleben dürfen.“ (M. Wacker)
Wer mehr Worte sucht, um sein Leben, seine Trauer und seine Hoffnung vor Gott in Sprache zu bringen, kann zum Gotteslob, dem katholischen Gebet- und Gesangbuch, greifen. Dort findet man im Andachtsabschnitt „Heiliger Geist“ (Gotteslob 675,5) ansprechende Texte und Bitten, zum Beispiel: „Wenn wir uns einsam und verlassen fühlen. … Wenn alles zerbrochen ist. … Wenn wir krank sind, dem Leben nicht mehr trauen können. … Wenn alles aussichtslos erscheint. Stärke uns, o Heiliger Geist.“

Das Trauerzentrum ist offen für alle, die sich Begleitung und Hilfe in Zeiten der Trauer wünschen: wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, wenn eine Freundschaft oder Beziehung scheitert, nach Verlusten – z.B. der Gesundheit oder der Arbeit –, bei unerfülltem Kinderwunsch und geplatzten Träumen. Es gibt viele Anlässe, im Leben zu trauern. Trauern hilft, ungeliebte oder schmerzhafte Erfahrungen zu verarbeiten. Das zulassen und individuell ausdrücken zu können, braucht Zeit, Mitgefühl – und einen passenden Ort.
Mehr in diesem Video, das Ihnen auch Einblicke in die Räumlichkeiten des Trauerzentrums ermöglicht und den Blick auf das eine oder andere Detail im Kolumbarium gewährt.


Trauernden Zeit schenken: Ausbildung ehrenamtlicher Trauerbegleiterinnen und -begleiter abgeschlossen
Zehn Frauen und ein Mann haben sich von April 2019 bis Februar 2020 unter der Leitung von zwei Trainerinnen des Instituts für Trauerarbeit (ITA) e.V. ausbilden lassen und sind nun in der Lage, einzelne Menschen auf deren individuellen Trauerwegen zu begleiten sowie als qualifizierte Ansprechpartnerinnen und -partner im Trauercafé mitzuwirken.
Herzlichen Glückwunsch!
Einen Einblick in die acht Treffen umfassende Ausbildung ermöglicht ein zweiseitiger Bericht, der hier zu finden ist. Ein neuer Kurs startet voraussichtlich Anfang 2021. Interessenten melden sich bitte bei Diakon Klinkhamels, telefonisch unter (040) 5400 1435 oder per E-Mail: stephan.klinkhamels@erzbistum-hamburg.de


Rückblick auf den Schmeichelherzenworkshop
Manchmal tut es in der Trauer gut, ein Schmeichelherz in der Hand zu halten – oder eines zu basten. Hier finden Sie einige Informationen zur Veranstaltung im Oktober 2019.


Fachtag »Mit der Begrenzung des Lebens umgehen«
Mitte November desselben Jahres fand im Trauerzentrum ein Fachtag mit rund fünfzig Gästen statt. Eingeladen hatten verschiedene Fachbereiche der Pastoralen Dienststelle im Erzbistum Hamburg. Einblicke finden Sie hier.


Trauergottesdienst und Beisetzung im Paradiesgarten
Ein Open-Air-Trauergottesdienst mit anschließender Beisetzung fand im Sommer 2019 einmal mehr im sogenannten Paradiesgarten statt. Diese einzigartige, wunderbare Möglichkeit der Verabschiedung, des gemeinsamen Gedenkens und Feierns sowie der tröstenden Nähe bleibt stets in Erinnerung. 
Lesen Sie hier mehr.

Verabschiedung vor der Urne am Urnenblock im sommerlichen Paradiesgarten
Neben Urne und Foto Zeichen der Liebe und Verbundenheit über den Tod hinaus

Schon älter, aber immer noch interessant: Radiobeitrag zur Einweihung
Anlässlich der Einweihung von Kolumbarium und Trauerzentrum am 25. Oktober 2016 wurde im Radio berichtet. Einen der Beiträge finden Sie hier.