Aktuelles / Termine

 

Ausbildung Trauerbegleitung

Ende August startet der neue Kurs für ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen und -begleiter. Anmeldungen sind bereits möglich; hier ein entsprechendes Formular mit den wichtigsten Informationen. Bei Interesse und Fragen melden sich bitte bei Diakon Stephan Klinkhamels, Tel. (040) 54 00 14 35 oder per Mail: klinkhamels@erzbistum-hamburg.de
Der entsprechende Flyer ist im Druck und liegt in Kürze in allen Hamburger Kirchen aus. Ein Interview mit einer der bereits Ausgebildeten finden Sie hier; es gibt Aufschluss über Erfahrungen mit und nach der Ausbildung.

Warum Trauerbegleitung?
Leben beinhaltet, sich immer wieder auf den Weg zu machen. Dabei sind Abschiede unvermeidlich, sei es etwa von lieben Menschen und Tieren, von Lebensformen und Beziehungen. So gesehen, sind Trauer und Trauern wichtige, wiederkehrende Vorgänge menschlichen Lebens.
Meist tut es gut, in der Trauer nicht allein zu sein, jemanden bei sich zu wissen, der einen versteht, die mitfühlt, der mitgeht. Das sind oft Verwandte und Freunde. 
Mitunter aber ist es hilfreich, sich einem anderen, fremden Menschen anzuvertrauen und dabei auf jemanden zu stoßen, der ahnt oder die weiß, wovon man spricht, warum man weint oder sprachlos bleibt.
Für diese wichtige Aufgabe sucht das Trauerzentrum Menschen, die interessiert und fähig sind, sich als ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen und -begleiter ausbilden zu lassen.
Hier nochmals zum Download der Flyer mit Terminen, Hinweisen zu Inhalten, Zielen, Voraussetzungen und Kosten.

 

Filme zum Thema

THE RIDER
Seit 21. Juni läuft in den Kinos der Spiefilm »The Rider« (USA 2017), von Chloé Zhao gedreht mit Laiendarsteller_innen. Im Mittelpunkt steht ein junger Mann namens Brady. Der ehemalige Rodeo-Star hat sich am Kopf schwer verletzt; die Operation ist gut verlaufen, doch verkrampft sich als Folge des Unfalls bisweilen Bradys rechte Hand.
Brady hat weiterhin ein hervorragendes Gespür für Pferde, die er zureitet und trainiert. Zu gerne möchte er wieder zurück in die Rodeo-Arena und sich auf dem Rücken bockiger Pferde beweisen. Doch die Ärztin rät ab.
Der Film führt einen länger währenden Abschieds- und Trauerprozess vor Augen, zeigt Bradys inneren Kampf zwischen Leidenschaft und Vernunft und verdeutlicht die Schwierigkeiten des Loslassens. So liegt »ein Hauch von Melancholie über der Geschichte, die sich mehr als einmal zu Poesie verdichtet«. (Franz Everschor im filmdienst).
Wunderschöne Landschaftaufnahmen bereichern den sensiblen Film ebenso wie etwa Bradys Umgang mit Lilly, seiner geistig behinderten Schwester, und mit Lane, seinem in der Reha-Klinik liegenden Freund, der nach einem Rodeo-Unfall schwerstbehindert im Rollstuhl sitzt.
Die Kurzkritik im filmdienst finden Sie hier; die Kritik von epd Film ist hier verlinkt.

 

FOXTROT – DER TANZ MIT DEM SCHICKSAL
Seit 12. Juli ist »Foxtrot« in den Kinos, der zweite Film des israelischen Regisseur Samuel Maoz – mit fulminantem Auftakt: Nach wenigen Filmsekunden ist die Nachricht überbracht, dass der Sohn einer vierköpfigen Familie beim Militärdienst an der Grenze getötet wurde. Verzweiflung und Zusammenbruch auf Seiten der Mutter, blanke Wut auf Seiten des Vaters, routiniertes Vorgehen beim Militärrabbiner und seinen Kolleg_innen. Dann die erlösende Botschaft, dass es sich um eine Verwechslung mit einem Namensvetter handelt. Mehr sei hier nicht verraten.
»Foxtrot«, ein Beitrag für die Trauerpastoral, eine komplex choreographierte Tragödie über Schuld und Schicksal, wartet mit weiteren überraschenden Wendungen, auch mit humoristischen Passagen auf. Der Film schickt das Publikum auf eine emotionale Achterbahnfahrt und findet dabei insbesondere für Trauer und Nichtfassenkönnen des Verlustes beeindruckende Bilder. Mit dieser Familiengeschichte bringt der Regisseur zugleich Schicksal und Tragik einer traumatisierten Gesellschaft zum Vorschein.
»Foxtrot« gewann bei den 74. Filmfestspielen von Venedig 2017 den Großen Preis der Jury. Die Kritik im filmdienst finden Sie hier; die Kritik von epd Film ist hier verlinkt.

 

Der Flyer mit den Veranstaltungen im 2. Halbjahr steht hier zum Download bereit.

 

Trauercafé »Vergiss mein nicht«

Das Trauercafé findet regelmäßig am 2. Sonntag im Monat statt.
Die nächsten beiden Termine:
• Sonntag, 12. August 2018 und
• Sonntag, 9. September 2018.
Zwischen 15 und 17 Uhr ist Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen zusammenzusitzen und miteinander ins Gespräch zu kommen – über Gott und die Welt, über Abschied und Verlust, über Trauer und vieles andere mehr.

 

Totengedenken

Die Andacht »Zuversicht in der Trauer« mit  anschließendem Beisammensein findet jeden 1. Mittwoch im Monat statt, jeweils um 18 Uhr.
Die nächsten Termine:
• Mittwoch, 1. August 2018 und
• Mittwoch, 5. September 2018.

 

 

 

Schon älter, aber immer noch interessant:

Radiobeitrag zur Einweihung

Anlässlich der Einweihung von Kolumbarium und Trauerzentrum am 25. Oktober 2016 wurde im Radio berichtet. Einen der Beiträge finden Sie hier.